06.10.2018 - Zivilschutz-Probealarm

Am Samstag, den 06.10.2018, wird wieder der österreichweite Zivilschutz-Probealarm vom Bundesministerium für Inneres (BM.I) durchgeführt. Der Probealarm soll Sie mit den Zivilschutz-Signalen vertraut machen und gleichzeitig die Funktion und Reichweite der über 8.000 Sirenen testen.

Dafür werden in ganz Österreich zwischen 12.00 Uhr und 12.45 Uhr nach dem Signal „Sirenenprobe" die drei Zivilschutzsignale „Warnung", „Alarmierung" und „Entwarnung" im gesamten Bundesgebiet ertönen.

Der Probealarm dient einerseits zur Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung mit diesen Signalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden. Österreich verfügt über ein gut ausgebautes Warn- und Alarmsystem, das vom Bundesministerium für Inneres gemeinsam mit den Ämtern der Landesregierungen betrieben wird.

Damit hat Österreich als eines von wenigen Ländern eine flächendeckende Sirenenwarnung. Die Signale können derzeit über mehr als 8.200 Sirenen abgestrahlt werden. Die Auslösung der Signale kann je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Einsatz- und Koordinationscenter des Bundesministeriums für Inneres, von den Landeswarnzentralen der einzelnen Bundesländer oder den Bezirkswarnzentralen erfolgen.

Was bedeuten die Zivilschutz-Signale?

Beim österreichweiten Zivilschutz-Probealarm des Innenministeriums (BM.I) werden am Samstag, den 06.10.2018, vier Signale im Viertelstunden-Abstand ertönen:

Zunächst heulen die Sirenen "probeweise" für 15 Sekunden.

WARNUNG: 3 Minuten gleich bleibender Dauerton (herannahende Gefahr!)

Maßnahmen im Ernstfall: Radio oder TV (ORF) bzw. Internet (www.orf.at) einschalten und Verhaltensmaßnahmen befolgen.

ALARM: 1 Minute auf- und abschwellender Heulton (Gefahr!)

Maßnahmen im Ernstfall: Schützende Bereiche bzw. Räumlichkeiten aufsuchen. Über Radio, TV oder Internet durchgegebene Verhaltensregeln befolgen!

ENTWARNUNG: 1 Minute gleich bleibender Dauerton (Ende der Gefahr!)

Maßnahmen im Ernstfall: Weitere Hinweise über Radio, TV oder Internet beachten!

Bild und Text: Zivilschutzverband Österreich

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